BALI - die Insel der Götter und Dämonen

   Privaten Urlaub
    mit orts- und sprachkundiger Begleitung
     gemeinsam erleben

Wolfgang Moning
Sachsenweg 47
32609 Hüllhorst
Tel. 05744-508121
www.balifan.de

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Tipps

Andere Länder - andere Sitten

Die kleinen Informationen für den täglichen Bedarf

Heimatadresse

Es gibt "böse Buben", die sich weltweit für länger unbewohnte Wohnungen interessieren. Deshalb sollten Sie die Bekanntgabe Ihrer Heimatadresse auf das Nötigste beschränken! Ihr Koffer und auch Ihr Handgepäck müssen natürlich Ihren Namen tragen, aber die Heimatanschrift darf außen nicht leicht ersichtlich oder abfotografierbar sein. Besser legen Sie eine Liste mit allen Daten und Reisestationen in Ihr Gepäck obenauf, aber die Heimatanschrift tragen Sie dort erst vor der Rückreise ein. Auch im Hotelbereich sollte Ihre Heimatanschrift (im Taschenkalender usw.) nicht unbedacht herumliegen.


Falls Sie in Singapore das Flughafengebäude verlassen (also nicht nur umsteigen):

Zollbestimmungen bei der Einreise in Singapore

Nach der Ankunft in Singapore auf dem Flughafen Changi kann man dort noch zollfrei einkaufen!
Zollfrei dürfen in Singapore eingeführt werden: 1 Liter Wein, 1 Liter Spirituosen und 1 Liter Bier, Bild- und Tonträger müssen von der Zensurbehörde gesichtet werden. Tabakwaren dürfen in Singapore nur gegen eine Einfuhrsteuer eingeführt werden (Anmeldung: Beim Verlassen des Flughafengebäudes, Roter Zoll-Ausgang!).

Für persönlich notwendige Medikamente, deren Art oder Menge über eine "übliche Reiseapotheke" hinausgehen, sollten Sie ein Rezept (zumindest eine Fotokopie!) mitnehmen, um belegen zu können, dass diese Medikamente für Sie und von einem Arzt verordnet sind.

Einfuhrverbot besteht für Kaugummi, pornografische Artikel, Waffen und Drogen. Der Besitz auch kleinster Mengen von Rauschgift wird in Singapore strengstens bestraft, mitunter wird die Todesstrafe verhängt - auch bei Ausländern!
Mitgeführte Barmittel ab einem Wert von SGD 30.000 müssen bei der Ein- und Ausreise angemeldet werden.
Alle Informationen über die Zollbestimmungen in Singapore sind unter http://www.customs.gov.sg zu finden.
 

Handgepäck, Pass, Besucher-Visum für Indonesien

Die neuen EU-Bestimmungen für das Handgepäck können Sie einsehen, wenn Sie Handgepaeck.pdf anklicken.
Ihr Bordgepäck sollte die Maße
55 cm x 38 cm x 20 cm und 7 kg nicht überschreiten.
Als Bordgepäck ist es sinnvoller, statt eines Flugbegleiters/Bordcase einen nicht zu großen Rucksack mitzunehmen, der Ihnen bei Ihren Unternehmungen (für Wasserflasche, Fotoapparat, Sarong, Regenschutz, Heftpflaster, Desinfektionssalbe, Toilettenpapier usw.) oder beim Einkaufen hilfreicher sein kann; vor allem haben Sie unterwegs immer freie Hände zum Fotografieren, Sich-Festhalten usw..

Ihr Pass muss bei der Einreise in Indonesien noch mindestens sechs Monate gültig sein und wenigstens eine freie Seite (für das Visum) haben. Falls Sie den Pass am Urlaubsort nicht unbedingt brauchen (Einlösung von Reiseschecks usw.), lassen sie ihn sicherheitshalber im Hotel-Safe und führen Sie ständig eine Fotokopie (schon in Deutschland angefertigt!) mit sich.

Bei der Einreise in Indonesien wird deutschen Staatsbürgern ein Visum (Visa-On-Arrival) in den Pass geklebt. Das Visa-On-Arrival ist 30 Tage gültig und kostet 25 US-Dollar, die in sauberen, ungeknickten US$-Noten neueren Datums (gedruckt NACH 2000!) bar und passend zu zahlen sind. Ein- und Ausreisetag zählen je als ein Tag.

Das Visa-On-Arrival kann auf Bali beim Kantor Imigrasi (Jalan DI Panjaitan = alte Straße zum Airport DPS) um weitere 30 Tage verlängert werden. Um nicht unter Zeitdruck zu geraten, sollte man das Extension of Visa-On-Arrival etwa 10-14 Tage vor Ablauf des Einreise-Visums beantragen. (Dafür gibt es im Kantor Imigrasi ein "Formular 23", abzugeben sind außerdem der Pass sowie  Fotokopien vom Pass, vom Einreise-Visums und vom Einreise-Stempel sowie vom Flugticket mit den Daten des gebuchten Rückflugs. Evtl. auch Vorlage der Einzahlungsquittung für das ursprüngliche Einreise-Visum.) Wenn alles reibungslos läuft, kann man seinen Pass mit dem Verlängerungsstempel nach drei bis fünf Tagen bezahlen (250.000 IDR = ca. 20 €) und abholen; es kann aber ausnahmsweise auch schon mal länger dauern (z. B. wenn das Computer-System "streikt"). 

Wer länger als 30 Tage in Indonesien bleiben will, kann auch vor Beginn der Reise in Deutschland bei einem Generalkonsulat der Republik Indonesien (www.indonesia-frankfurt.de/de/konsular-abteilung/visum/touristen-visum/index.html) ein entsprechendes Touristen-Visum beantragen (teurer und umständlicher als die Verlängerung in Indonesien!).
Nicht im letzten Augenblick beantragen, manche (nicht nur indonesische!) Behörden haben ein seltsames Verständnis von Zeit und Tempo!  

Angeblich sind bei ungenehmigtem Überschreiten der 30 Tage (Overstay) je Tag 20 USD Strafe zu zahlen. Ich weiß nicht, ob das eine offizielle Regelung oder vom jeweiligen Beamten abhängig ist. Wie dem auch sei, jeder Gast hat die Gesetze und Bestimmungen des Gastlandes zu respektieren, deshalb ist ein Overstay unbedingt zu vermeiden!

Die Flughafengebühr (Airporttax) ist in vielen Ländern bereits im Preis des Flugtickets enthalten. In Indonesien ist die Airporttax in Rupiah bei der Ausreise bar zu entrichten, und zwar bei Flügen von Bali im Inland 40.000 Rp. und ins Ausland 150.000 Rp. (ca. 13 €) je Person. Auf Bali werden Sie bei der Ausreise nach dem Einchecken zur Kasse gebeten, d. h. auf dem Weg zur Passabfertigung.

 

Zollbestimmungen bei der Einreise in Indonesien

Im Flugzeug füllt man vor der Ankunft eine Einreisekarte sowie eine Zoll- und Devisenerklärung aus. Touristen und Personen, die auf der Durchreise sind, können Gegenstände des persönlichen Bedarfs zollfrei mitführen.

Personen über 18 Jahre dürfen Gegenstände des persönlichen Bedarfs zollfrei einführen: z. B. 200 Zigaretten oder 50 Zigarren oder 100 g Tabak, 1 Liter alkoholische Getränke, geringe Mengen Parfüm, Geschenke im Wert von bis zu 250 US-Dollar (1.000 US-Dollar pro Familie) sowie zwei Fotoapparate und Filmmaterial, zwei Videokameras und ein Fernglas.

Folgende Artikel dürfen nicht eingeführt werden: Waffen und Munition, Drogen aller Art, pornografische Artikel, frisches Obst und nicht vom Arzt verschriebene, rezeptpflichtige Medikamente, schnurlose Telefone, chinesischer Publikationen und Medikamente. Der Besitz selbst geringer Drogenmengen und Betäubungsmittel wird mit hohen Haftstrafen geahndet, bei Drogenhandel droht die Todesstrafe.

Filme, Audio- und Videokassetten, CDs/DVDs und Computersoftware müssen der Zensurbehörde zur Überprüfung vorgelegt werden. Videokameras, Radios, Ferngläser und Sportausrüstungen sind bei der Einreise wohl (?) nicht mehr zu deklarieren, vorausgesetzt, dass sie bei der Ausreise wieder ausgeführt werden. (Original-Verpackungsmaterial könnte vermuten lassen, dass ein Gerät in Indonesien verkaufen werden soll!) 

Ein- und Ausfuhr von Devisen ist in unbegrenzter Höhe möglich, die von indonesischer Währung aber auf 50.000 Rupiah beschränkt (egal ob Ein- bzw. Ausreise). Es kann passieren, dass Reisende bei der Einreise ihr Rückflug-Ticket vorzeigen und/oder den Nachweis erbringen müssen, dass sie über ausreichende Geldmittel verfügen (derzeit etwa 1.000 US-Dollar auch in Form von Reiseschecks oder Kreditkarten, aber auch in anderer Währung möglich).

 

Impfungen, Gesundheit

Besondere Impfungen (z. B. gegen Malaria oder Typhus) sind für Bali nicht erforderlich. Trotzdem sollte man auf jeden Fall einen gültigen Impfschutz gegen Tetanus haben. Bei einer Tetanus-Auffrischungsimpfung könnte der Kombinationsimpfstoff Repevax sinnvoll sein, der die Impfung gegen Diphtherie, Polio und Keuchhusten einschließt. Wir kehren eigentlich nicht in Restaurants ein, in denen man sich Hepatitis A holen könnte. Malariaprophylaxe ist auf Bali sowie den meisten Touristenmetropolen Javas nicht erforderlich; Balis Nachbarinsel Lombok dagegen ist Malariagebiet!

Wegen einer augenblicklichen Tollwutgefahr sollte jeglicher Kontakt zu streunenden Hunden, Katzen und Tempelaffen vermieden werden! Eine Infektion mit Tollwut ist lebensgefährlich! Der Erreger der Tollwut kann nicht nur durch den Biss eines erkrankten Tieres übertragen werden, sondern bereits durch den Kontakt mit dem Speichel, sofern nur die kleinste Hautverletzung besteht. Auch wenn die Tiere noch so niedlich und anhänglich wirken, sollte man sie nicht streicheln, denn Hunden und auch Katzen ist es nicht immer anzusehen, ob sie infiziert sind. Sollten Ihnen am Strand Tiere zu nahe kommen, kann diese abschrecken, wenn man sich plötzlich bückt, als wollte man Steine aufheben, um damit nach ihnen zu werfen; auch drohende Gebärden mit einem Stock oder Schirm können hilfreich sein.
Nach einer Infektion kann es einige Tage oder gar mehrere Monate dauern, bis die Krankheit ausbricht. Sie macht sich zunächst durch grippeähnliche Symptome und Schmerzen an der Bisswunde bemerkbar. Besonders Rucksackreisenden wird eine vorbeugende Schutzimpfung empfohlen. Wer gebissen wurde, sollte sich
unbedingt sofort (postexpositionell) impfen lassen!
Die balinesischen Behörden versuchen seit Jahren, mit Massen-Impfungen von Haustieren und durch Tötung streunender Hunde Herr der Lage zu werden. In Bali gibt es schätzungsweise 300.000 Hunde, nur ein Drittel davon sind gepflegte Haustiere.

Häufig die Hände waschen, zumindest vor jedem Essen! Fasst man sich selbst in unseren Landen mit ungewaschenen Händen an den Mund, können leicht Erkältung oder Magen-Darm-Grippe folgen; um wie viel höher ist ein Infektionsrisiko in den Tropen, wo die hygienischen Verhältnisse oft unzureichend sind und es keinen Winter gibt, in dem viele Erreger erfrieren?! Einfaches Händewaschen mit Wasser und ganz normaler Seife reicht völlig aus; 90 % der etwa 200 Millionen Keime, die sich auf einer Hand tummeln, werden dabei in den Ausguss gespült. Besondere Seifen ("antibakteriell", "antiseptisch" oder "antimikrobiell") sind nicht empfehlenswert. Gerade in den Tropen, wo man immer etwas schwitzt, beugt häufiges Händewaschen Schmierinfektionen und Krankheiten vor. Wer sich zwischendurch immer mal wieder die Hände wäscht - und nicht nur nach der Toilette oder dem Naseputzen - lebt gesünder! Ersatzweise kann man sich auch gut mit einem Desinfektionstuch helfen, z. B. Sterillium, Sagrotan, VibraSept usw..

Um Magen- und Darmstörungen vorzubeugen, sollte man nur abgekochtes Wasser, Tee oder Trinkwasser aus Flaschen (Aqua) oder aus der Thermoskanne in Ihrem Hotelzimmer trinken. Grundsätzlich keine Eiswürfel in Getränken! Auch zum Zähneputzen kein Leitungswasser benutzen! Rohes oder halbgares Fleisch sollte nicht gegessen werden; wegen der Vogelgrippe muss Hühnerfleisch usw. genügend heiß zubereitet werden.

Es empfiehlt sich, neben Ihrer persönlichen Medizin eine kleine Reiseapotheke mitzunehmen: Pflaster, Verbandszeug, Fieberthermometer, Desinfektionssalbe gegen Verletzungen, Medikamente gegen Durchfall, Lutschtabletten gegen Halsentzündung und Erkältung. Im Hotel Dhyana Pura hat an jedem Nachmittag eine Arztpraxis geöffnet.

Verlassen Sie Deutschland bitte nicht ohne eine Auslandsreise-Krankenversicherung! Gern sende ich Ihnen Infos und ein Antragsformular der Bruderhilfe-Pax-Familienfürsorge zu, Jahrestarif mit automatischer Verlängerung: 6,49 € / ab vollendetem 65. Lebensjahr 12,99 €.

 

Kleidung

Leichte Sommerkleidung mit kurzen Ärmeln (möglichst Baumwolle!)!

Männer sollten in der Öffentlichkeit nicht in kurzen Hosen herumlaufen, da die kurze Hose als ein Bekleidungsstück für arme oder arbeitende Männer gilt. Bei allen offiziellen Anlässen (z.B. Behörde, Bank, Gottesdienst usw.) sind kurze Hosen tabu, egal wie warm es ist. Außerhalb von Strand und Liegewiese ist der freie Oberkörper fast noch anstößiger als die kurze Hose. Die offizielle Oberbekleidung für den Mann ist ein langärmeliges Batik-Hemd, das über der Hose getragen wird; in der Öffentlichkeit tut's auch ein T-Shirt.

Für die Frau empfiehlt sich ein knielanger, undurchsichtiger Rock oder Kleid, Bluse, BH, Hose (auch kurze, aber keine Hotpants), alles nicht zu eng.

Es wird Ihr Reisevergnügen sehr fördern, wenn Sie sich in punkto Höflichkeit und Gemütsruhe den liebenswürdigen Sitten Indonesiens anpassen. In Bezug auf die Kleidung sollte man mit der Anpassung jedoch besser etwas zurückhaltend sein. Gewiss ist es schön zu sehen, wenn an einem ländlichen Fluss vor Sonnenuntergang junge Mädchen zum Baden gehen, die nur einen gebatikten Sarong, in Achselhöhe um den Leib geschlagen, tragen. Erscheint aber eine grobknochige, hoch gewachsene Europäerin in der gleichen Kleidung in einem Supermarkt oder Postamt, so gleitet das freundliche indonesische Lächeln schon mal ins Spöttische ab.



Die indonesische Küche

Ein fremdes Land erfährt man mit allen Sinnen: man muss es riechen, sehen, hören, fühlen und nicht zuletzt auch schmecken. Wer alles wie zuhause haben will, sollte sein Geld nicht fürs Reisen verschwenden! Die besten Bratkartoffeln gibt's nun mal "bei Muttern"!

Reis, Reis und nochmals Reis! Morgens, mittags, abends. Für einen Indonesier ist ein Essen ohne Reis nicht vorstellbar. Dabei gilt: je größer der Wohlstand, desto zahlreicher und vielfältiger die Beilagen. Die Ärmeren essen den Reis fast trocken mit ein wenig Bouillon und einigen Schnipseln Gemüse. Wie wichtig Reis für Indonesier ist, wird vielleicht daran deutlich, dass Reis - je nach seinem Zustand - verschiedene Namen hat. Das Reisfeld heißt sawah, padi ist die Reispflanze, das Korn mit Hülse heißt gabah, der geschälte Reis beras, und auf der Speisekarte steht nasi für den gekochten Reis oder nasi goreng für gebratenen Reis (scharfes "s" wie "ß"!).

Fleisch wird in der Regel mit Knochen serviert, ein Indiz für die Herkunft! Alles ist mundgerecht zerschnitten und wird mit dem Löffel gegessen, wobei die Gabel als Hilfsmittel dienen kann. Ein Messer ist nicht erforderlich.

Ein wichtiger Bestandteil der indonesischen Küche sind die Gewürze. Neben Sojasoße (kecap) ist sambal die meistgebrauchte Gewürzmischung. Grundbestandteil sind scharfe rote Pfefferschoten, die im Steinmörser mit Salz gestoßen werden. Dazu kommen je nach Bedarf Knoblauch, Zwiebeln, Krabbenpaste und indonesische Nüsse. Sämtliche Zutaten werden im Mörser zerrieben und in Öl gebacken. Alles wird langsam und bedächtig zubereitet, Hast verdirbt die Speisen! Für einen Ausländer ist es manchmal schwierig, indonesische und chinesische Gerichte zu unterscheiden.

Reis zum Frühstück ist für viele von uns wohl eher ungewohnt. Aber wer möchte, kann auch im Hotel Dhyana Pura gern (ab und zu) ein Frühstück mit gebratenem Reis dem phantasielosen Weißbrot und der stereotypen Erdbeermarmelade vorziehen.

Sie beweisen höfliche Lebensart, wenn Sie als Gast nicht pünktlich erscheinen, sondern den Gastgebern ein wenig Spielraum für die Vorbereitungen lassen.

 


Gepanschter Alkohol

Im Herbst 2011 berichtete die Presse von 25 Toten durch gepanschten Alkohol, darunter vier Touristen. Sie tranken Palmwein, der vermutlich mit hochgiftigem Methanol versetzt war. Besonders beliebt ist bei Touristen Arrak, ein klarer Schnaps, der aus Reis gebrannt wird, mit ca. 40 % Alkoholanteil.

Das Panschen von Alkohol ist in Indonesien keine Seltenheit. Oft wird Arrak mit Chemikalien versetzt, um den Alkoholgehalt zu erhöhen. Peter Rump, Verleger des Reise-Know-How-Verlages und Autor eines Reiseführers über Bali, rät dringend davon ab, in Indonesien auf Märkten oder von Privatpersonen Alkohol zu kaufen. "Wo immer es schwarz gebrannten Schnaps gibt, besteht auch die Möglichkeit, sich zu vergiften", sagt Rump,  "Im Supermarkt ist Arrak recht teuer, schwarz gebrannt kostet er fast nichts."


Währung, Geld

Indones. BanknotenFür einen Euro gab es im Herbst 2011 etwa 12.000 Indonesische Rupiah (IDR).

Gern nenne ich Ihnen korrekte Money Changer, wo Sie selbst (saubere, neue) Euro- oder US-Dollar-Noten oder auch Reise-Schecks zu aktuellen Kursen eintauschen können. Auf keinen Fall sollten Sie sich in Deutschland von Ihrer Hausbank Indonesische Rupiah besorgen lassen! Kredit- oder EC-Karten empfehlen sich wegen evtl. zusätzlicher Gebühren (daheim) nur für den Notfall.

Bei Gruppenreisen können Sie mir Ihr Taschengeld gern zusammen mit den Kosten für Flug und Hotel überweisen. Ich zahle Ihnen Ihr Taschengeld dann je nach Bedarf in Indonesischen Rupiah zurück. Ein weiterer Vorteil: Ich kann gemeinsame Mahlzeiten usw. unproblematisch gleich von Ihrem Taschengeld-Guthaben begleichen. Mit dem Bezahlen größerer Hotel-Rechnungen sollte man besser nicht bis zum Abreisetag warten. Bei Währungsturbulenzen können Money Changer schon mal plötzlich schließen, um erst mal die Entwicklung der Devisenkurse abzuwarten.

Allen, die im In- oder Ausland häufiger unterwegs sind und nicht gern viel Bares mit sich herumtragen, empfehle ich das kostenlose Internetkonto "DKB-Cash" von der Deutschen Kreditbank AG. Die DKB ist ein Tochterunternehmen der BayernLB und hat ihren Sitz in Berlin, sie gehört zum Einlagensicherungsfonds. Mit der zum Giro-Konto gehörenden kostenfreien DKB-VISA-Card können Sie in Deutschland und in ca. 170 weiteren Ländern bezahlen und an Geldautomaten mit dem VISA-Zeichen gratis Bargeld in der jeweiligen Landeswährung ziehen.
Bei einer Kontoeröffnung dürfen Sie gern
"einen DKB-Kunden angeben, durch den Sie geworben wurden" ankreuzen und unter Kunden werben Kunden "Moning, Wolfgang, 03/12/1941", eingeben!



Einkaufen

Ärgern Sie sich nicht über die Scharen von Straßen- und Strandverkäufern! Solange Ihre Haut noch nicht sichtbar gebräunt ist, sind Sie neu auf Bali und ein begehrtes (weil unerfahrenes) Opfer. Alle wollen nur Ihr Bestes! "No, thank you!" genügt meistens. Lächeln! Besser erst kurz vor der Heimreise kaufen, falls Ihnen etwas gefällt. Feilschen sollten Sie nur, wenn Sie tatsächlich etwas kaufen wollen! Steigen Sie mit etwa 40 % des erstgenannten Preises ein, der Verkäufer geht vielleicht auf etwa 70-80 % herunter. Der Kunde sollte dann 50 % des Preises bieten und schließlich (Desinteresse vortäuschend) Anstalten zum Davongehen machen. Meist wird der Verkäufer hinterherlaufen und Sie zurückrufen und nach weiterem Feilschen zu einem Preis verkaufen, der bei etwa 50 - 60 % des eingangs verlangten Preises liegt. Gern versucht der Verkäufer, Ihnen den höchsten Preis zu entlocken, den Sie zu zahlen bereit sind. Bleiben Sie niedrig, denn zu dem von Ihnen genannten Preis müssen Sie kaufen! Fangen Sie niemals an zu handeln, wenn schon vorher feststeht, dass Sie gar nichts kaufen werden. Feilschen Sie humorvoll! Lächeln! Ein Bitte und ein Danke und ein Lächeln verändern diese Welt!

Als Beleg, dass Sie eine Ware bezahlt haben, sollten Sie Kassenbons (wie in Deutschland) grundsätzlich immer mitnehmen! Ob absichtlich oder irrtümlich ist es im Supermarkt "Kodak Expres" nahe dem Hotel Dhyana Pura im März 2008 mehrfach vorgekommen, dass Kassenbons nicht mit dem Datum begannen, sondern nur Einzelpreise und eine Summe enthielten. Die mit den Preisen nicht so vertrauten ausländischen Kunden ahnten natürlich nicht, dass Beträge vom Vorgänger noch eingetippt und in der Summe enthalten waren. So wurde für die Artikel des Vorgängers dann zum zweiten Mal kassiert. Also: Überschlagsrechnung vor dem Weg zur Kasse und kurz prüfen, ob der Kassenbon mit dem Namen des Geschäftes, Datum oder Null beginnt.   
 

Trinkgeld

Wenn Hotel- und Restaurant-Angestellte und -Praktikanten an ihrem Arbeitsplatz in der Regel täglich auch eine Hauptmahlzeit bekommen, ist ihr Lohn oft nur "bescheiden". Für viele sind Trinkgelder überlebenswichtig! Besser immer mal wieder 10.000 Rupiah (nicht mehr!) je Reinigungskraft aufs Kopfkissen legen, als vor der Heimreise einen größeren Schein; für Ihr Zimmer ist nicht immer der gleiche Roomboy zuständig! Wenn in einem Restaurant kein Service abgerechnet wurde, sollten Sie etwas großzügiger aufrunden.

Straßenverkehr, Transport

Achten Sie unbedingt auf Ihren Weg! Riesige Löcher, fehlende Platten und Stolperkanten auf den Bürgersteigen sind nicht ungewöhnlich. Größere Touristen können sich leicht am Kopf stoßen, weil die Balinesen in der Regel kleiner gebaut sind.

Wenn Sie unbedingt selbst ans Steuer wollen und einen Internationalen Führerschein mitnehmen, können Sie ein Kleinkraftrad (incl. Helm!) oder einen Pkw leihen. Allerdings fährt man auf Bali meistens links und wo gerade Platz ist; der scheinbar regellose Fahrstil ist recht gewöhnungsbedürftig und für uns nicht ganz ungefährlich! Bei einem Unfall zwischen einem Kleinkraftrad und einem Fußgänger zahlt immer der Mopedfahrer; Westler haben bei Unfällen grundsätzlich schlechte Karten (weil sie eher in der Lage sind, den Schaden zu bezahlen). Foto: Alexander Zimmer

Besser gibt man einheimischen Fahrern eine Chance, etwas zu verdienen!
Für kürzere Fahrten sind "echte" Taxis empfehlenswerter, am TAXI-Schild auf dem Dach zu erkennen, Bezahlung nach Taxameter!

Für längere Touren sprechen Sie am Vortag oder zeitig morgens die Fahrer der Minibusse auf dem Parkplatz vor dem Hotel an. Wer Ihnen auf der Straße "Transport" anbietet, könnte sich privat schnell viel verdienen wollen. Nicht einsteigen und keiner Einladung folgen, solange der Preis nicht genau vereinbart ist! Vorsicht bei Klimaanlagen! Kalte Düsen oder Ihren Körper bedecken!

 

Uhrzeit

Die Uhrzeit auf Bali ist der deutschen Sommerzeit sechs Stunden und der deutschen Winterzeit sieben Stunden voraus.
Zurzeit ist es auf Bali
(anklicken!). Zwischen Bali und der Nachbarinsel Java verläuft eine Zeitzonengrenze. Wer von Bali nach Java reist, muss seine Uhr um eine Stunde zurückstellen.
Vergessen Sie nicht, Ihre Digitalkamera, Ihren Camcorder und Ihr Handy immer wieder auf die jeweilige Ortszeit umzustellen!

 

Elektrizität

Netzspannung 220 Volt, 50 Hz. Das Hotel Dhyana Pura hat etwa die gleichen Steckdosen wie bei uns in Deutschland üblich. Für gelegentlichen Stromausfall liegen in allen Zimmern Haushaltskerzen bereit. Leider sind durch die Unvorsichtigkeit von Touristen bereits einige Hotels abgebrannt, also aufpassen und offene Flammen niemals unbeaufsichtigt lassen, dabei einschlafen oder gar im Bett rauchen!

 

Post, Telefon, Internet

Falls nicht unbedingt nötig, sollten Sie Ihre kostbare Urlaubszeit auf Bali sinnvoller nutzen als für das Schreiben und verhältnismäßig teure Verschicken von Standard-Ansichtskarten. Da es nicht all zu schwierig ist, ungestempelte Briefmarken abzulösen (und erneut zu verkaufen), ist es schon erstaunlich, dass es immer wieder Ansichtskarten gelingt, ihren Empfänger zu erreichen (manchmal aber erst, wenn Sie schon längst wieder zuhause sind).

Kaufen Sie Ansichtskarten nur dort, wo Sie gleichzeitig Briefmarken bekommen können, sonst müssen Sie deshalb extra zur Post. Die nächste Postagentur befindet sich hinter dem Supermarkt 'Bintang' und ein größeres Post Office in Kuta; bitten Sie (freundlich lächelnd!) um sofortiges Stempeln der Briefmarken. Sie können Ihre Ansichtskarten natürlich auch der Rezeption des Hotels anvertrauen.

Die teuerste Möglichkeit, nach Deutschland zu telefonieren, ist die von Ihrem Hotelzimmer aus. Bei längeren oder mehreren Gesprächen sollten Sie zu einem Wartel-Telefonladen gehen. Dort gibt es nach 22 Uhr und am Wochenende zusätzlich Rabatt. Ein Fax können Sie an der Hotel-Rezeption oder (günstiger) auch im Wartel-Telefonladen aufgeben.

Im Hotel Dhyana Pura stehen für die Gäste in der Nähe der Rezeption kostenlos WLAN/Wi-Fi sowie ein Computer mit Internetanschluß zur Verfügung, häufig leider - wie meistens in Indonesien - nicht besonders schnell! Ansonsten gibt es auf Bali zahlreiche Internet-Läden und Cafés/Restaurants mit WLAN/Wi-Fi.

 

Handy

Wegen der hohen deutschen Roaming-Gebühren ist dringend davon abzuraten, ein Handy mit deutscher Telefonkarte in Indonesien zu benutzen (weder zum Anrufen noch, um sich anrufen zu lassen). Sie sollten ein vertrags- und SIM-Lock-freies Handy mitnehmen und sich für rund drei Euro auf Bali eine indonesische Prepaid-Karte kaufen (Der Fahrer Steven hilft gern dabei!).

Wenn Sie dann eine indonesische Nummer haben, lassen Sie sich (ohne Kosten für Sie!) unter Verwendung einer günstigen Call-by-Call-Vorwahl (für ca. 3,5 Cent/Min., siehe www.teltarif.de) aus dem deutschen Telekom-Festnetz anrufen.
Noch günstigster (und wegen der Zeitverschiebung auch sinnvoll) ist, dann nur SMS auszutauschen.

Falls Sie ein Vertragshandy länger als zwei Jahre besitzen, können Sie dieses vor Reiseantritt übers Internet oder von Ihrem Händler SIM-Lock-frei schalten lassen. Mit meiner indonesischen Handykarte lässt sich in Deutschland schon vor Reiseantritt testen, ob Ihr Handy in Indonesien mit einer indonesischen SIM-Karte funktionieren würde. Bitte sprechen Sie mich an!


 

WarningBaden im Meer

Beim Baden im Meer sollten Sie mehr als vorsichtig sein, vor allem bei Sturm! Bevor Sie ins Wasser gehen, beobachten Sie die Stömung, wohin der Schaum treibt und der Wind weht; es kann auch gefährliche Unterströmungen geben! Gehen Sie nicht ins Wasser, wenn die Wellen den Sand hochziehen und dunkel sind!

Halten Sie sich an die gekennzeichneten bewachten Badestrände und folgen Sie unbedingt den Anweisungen des Safety Guards.
Gekreuzte rot-gelbe Fahnen = Badeverbot!
Nur zwischen den Fahnen baden!

Gehen Sie möglichst nicht allein ins Meer. Vor allem: Schwimmen Sie nicht weiter raus, als Sie gut stehen können! Bei großen Wellen "in die Offensive gehen" und unten hindurchtauchen!

Leider müssen in jedem Jahr einige unvorsichtige Touristen und auch Einheimische ihren Leichtsinn mit dem Leben bezahlen! Keine Angst, grundsätzlich ist das Baden am Strand des Hotels Dhyana Pura nicht gefährlich, aber gerade das kann manchen zu Unachtsamkeit oder Leichtsinn verleiten - und dann wird's immer gefährlich!

 

Sonnenschutz

Je näher ein Land am Äquator liegt, desto höher steht die Sonne am Himmel und desto stärker ist die UV-Strahlung. In den Tageszeiten, in denen unser Schatten kürzer als die Körpergröße ist, sollte die winterblasse Haut unbedingt vor Verbrennungen geschützt werden. Sonnenschutzmittel mit hohem Lichtschutzfaktor (mindestens 12) benutzen! Besonders praktisch sind Produkte mit Sofortschutz, bei denen die bisherige Einwirkzeit von 20 bis 30 Minuten entfällt.

"Selbstbräuner" enthalten keinen UV-Schutz! Niemals länger in die pralle Sonne legen, und bei längerem Baden im Meer ein T-Shirt tragen! Unterwegs kann auch ein Regenschirm guten Sonnenschutz bieten; je breiter der Scheitel oder die Geheimratsecken, desto wichtiger ist eine Kopfbedeckung! Schirmmützen und Sonnenhüte gibt's auch am Strand zu kaufen.

Zum wirklichen Schutz der Augen sollte eine Sonnenbrille mindestens zwei Qualitätskriterien erfüllen: das europäische CE-Gütesiegel und die Angabe, wie viel kurzwelliges UV-Licht die Gläser filtern. Brillen mit dem Hinweis "100 Prozent UV-Schutz" oder "UV 400" bieten den besten Schutz.

 

Hände

Zum Essen benutzt man ausschließlich die rechte Hand. Man isst mit Löffel (rechts) und Gabel (links), ein Messer benötigt man nicht. Die linke Hand ist 'unsauber', da sie (zusammen mit Wasser) das Toilettenpapier ersetzt. Um Menschen zu begrüßen, zu berühren, zum Essen, um etwas anzunehmen oder weiterzugeben, wird ausschließlich die rechte Hand benutzt. Männer und Frauen umarmen, küssen oder tätscheln sich nicht in der Öffentlichkeit. Selbst für Eheleute gilt das Händchenhalten beim Spazierengehen als anstößig.

Allerdings ist es wie in muslimischen Ländern üblich, dass sich Befreundete gleichen Geschlechts berühren oder Hand-in-Hand gehen; man ist einfach nicht so berührungsscheu wie bei uns.

Wie bei uns 'zeigt man nicht mit nacktem Finger auf angezogene Menschen'.

 

Füße, Schuhe

Überall, wo Einheimische im Haus ihre Schuhe ausziehen, ist es für einen Besucher ein Gebot der Höflichkeit, seine Schuhe auch auszuziehen. Auf gar keinen Fall darf man eine auf dem Boden ausgebreitete Matte mit Schuhen betreten!
Auch im Hotelzimmer sind leichte Schlappen oder barfuss nicht verkehrt.

Die Füße gelten als unsauber. Es ist unhöflich, einer Person beim Sitzen (z.B. auf dem Boden) die Fußsohlen entgegenzustrecken. Zum Bedecken der nackten Beine und Füße kann ein Sarong gute Dienste tun!
 
Tempel-Ordnung
Tempel

Die Götter und guten Geister haben ihren ständigen Wohnsitz auf den Gipfeln der Vulkane, so dass die Merus und Schreine in den Tempelanlagen leer sind. Nur bei Tempel- und Opferfesten kommen die Götter usw. von den Bergen herunter und sind dann in den Schreinen gegenwärtig.

Die Ordnungen für Balis Tempel(feste) gelten gleichermaßen für Einheimische wie für Touristen. Vor dem Betreten eines Tempels legt man einen Schal oder eine Schärpe um die Taille. Kurze Hosen, bloße Oberkörper, offene und durchsichtige Blusen, kurze Röcke usw. sind nicht gestattet. Ein schöner Sarong ist auch hier sehr hilfreich.

Blut auf dem Tempelboden ist ein Tabu! Wer sich also verletzt hat und blutet, darf einen Tempel nicht betreten. Aus diesem Grund ist Frauen während der Menstruation der Zugang versagt.

Auch die Tempelmauern und Wände der Schreine sind heilig. Es ist verboten, sie zu berühren oder sogar auf sie zu klettern, etwa um zu fotografieren. Das gilt nicht nur bei Zeremonien. Im Zweifel sollte man sich am Verhalten der einheimischen Gläubigen orientieren.



 

Umwelt- und Naturschutz

Ein Umweltbewusstsein nach westlichen Maßstäben ist erst im Entstehen begriffen. (Wie lange hat die Sensibilisierung der Bevölkerung für diese Probleme bei uns gedauert!) Für viele Indonesier sind Tiere Sachen und keine Lebewesen; sie können sich z.B. nur schwer vorstellen, dass man mit einem Hund befreundet sein kann!

Ein ärgerliches Problem ist der Plastikmüll am Stand, bes. wenn ein Sturm das Meer aufgewühlt hat und den nicht selten in Flüssen entsorgten Abfall (evtl. auch von Balis Nachbarinseln) an den Strand spült.

Oberlehrerhaftes REDEN bringt nichts, weil das Verständnis oft fehlt! Auch sind wir ja 'nur' Gäste! Aber was können WIR trotzdem tun?

  • Beim Einkaufen keine Plastiktüten annehmen. Besser einen Rucksack oder die erste Tüte immer wieder benutzen.

  • Kein Trinkwasser (Aqua) in 1/2- oder 1-Liter-Plastikflaschen kaufen, sondern in 5-Liter-Kanistern, die von den Einheimischen gern weiterverwendet werden.

  • Dusche statt Wannenbad! Handtücher mehrfach benutzen: zunächst fürs Gesicht und die Haare, dann für den übrigen Körper und schließlich nach dem Duschen als Matte für die nackten Füße im Bad - und dann nicht vergessen, den roomboy zu bitten, nur die auf dem Boden liegenden Handtücher zu entsorgen. Siehe auch Tourismus gefährdet Wasservorräte auf Bali | tagesschau.de (bitte anklicken!)

  • Besonders in Zeiten hoher Luftfeuchtigkeit (Dez.-Feb.) kann es unumgänglich sein, die Aircondition Tag und Nacht laufen zu lassen. Stellen Sie sie so schwach ein wie für Sie gerade noch erträglich und ganz ab, wenn Sie die Balkontür längere Zeit weit aufstehen lassen.

  • Keine Froschschenkel essen! Auch wenn Frösche manchmal (nach kräftigem Regen) ausgesprochen nervige Nachtkonzerte veranstalten, muss man sie ja nicht gleich verspeisen. Frösche verzehren Unmengen von Insekten, besonders spezialisiert sind sie auf lästige Mücken. Auch auf Schildkrötenfleisch sollte man verzichten!

  • Keine Korallen anfassen, nicht abbrechen oder darauf treten.

  • Leere Batterien am besten mit nach Deutschland zurücknehmen und dort ordnungsgemäß entsorgen.

  • Keine Souvenirs aus Wildtierteilen oder Korallen kaufen, keine Tierpräparate!

Sternenhimmel
Kreuz des SüdensWenn Sie auf Bali auch jederzeit - wo Sie gehen und stehen - aufmerksam auf Ihre Schritte achten müssen, sollten Sie doch nicht versäumen, abends (im Garten "unseres" Hotels oder am Strand) auch immer wieder mal einen Blick nach oben zu werfen. Da es nicht so viele Straßenlaternen und Leuchtreklame gibt, können Sie in klaren Nächten einen ganz anderen Sternenhimmel erleben, als er uns auf der nördlichen Erdhalbkugel vertraut ist.

Das wohl bekannteste Sternbild des südlichen Sternenhimmels ist das legendäre Kreuz des Südens. Für so manchen Weltenbummler stehen diese vier hell funkelnden Sterne unvergesslich für die Faszination von Ferne und Fremde, für alles Traumhafte und Paradiesische des Südens.

Mitten in der sog. Milchstraße ist das Kreuz des Südens eine verhältnismäßig kleine Sternenanordnung von vier hellen Sternen, deren Verbindungslinien ein Kreuz bilden.
Weil der uns vertraute Polarstern am südlichen Himmel nicht zu sehen ist, orientierten sich die europäischen Seefahrer mit ihren Gewürzschiffen auf den weiten und nicht ungefährlichen Reisen durch den Südatlantik um das Kap der Guten Hoffnung über den Indischen Ozean nach Indien an dieser kreuzförmigen Anordnung von vier Sternen. Die senkrechte Achse weist in fünffacher Verlängerung zum Himmelssüdpol (wo aber kein besonderer Stern steht). Portugiesische Seefahrer kannten dieses Sternbild bereits im 16. Jahrhundert unter dem lateinischen Namen „Crux“.

Australien (Abbildung), Neuseeland, Samoa, Papua Neuguinea und Brasilien haben das Kreuz des Südens in ihre Nationalflagge aufgenommen.

 

Sicherheit

Bali gilt grundsätzlich als eine sichere Reiseregion, aber natürlich sollten Sie - wie daheim und überall auf der Welt - achtsam sein und niemandem eine Chance zum Stehlen oder Betrügen geben.

In der Regel ist das Zusammenleben in einer balinesischen Familie sehr eng. Es gibt fast keine Privatsphäre, und selbstverständlich hilft man sich gegenseitig, wenn immer jemand in Not geraten ist. So leicht geschieht es nicht, dass ein Balinese kriminell wird, weil er damit den guten Namen und die Ehre seiner ganzen Familie (die meistens nicht weit ist) beschmutzen würde.

Anders die (oft jungen) Menschen, die vom übervölkerten Java ausgewandert sind, weil ihre Eltern sie nicht mehr ernähren können, und nun allein auf Bali Arbeit zu suchen - oft genug aber nichts finden. Hier bewahren familiäre Bande die 'Entwurzelten' nicht mehr vor dem 'Abrutschen', und oft genug 'steht ihnen das Wasser bis zum Hals'. Da können die fremden Touristen (die ja so reich sind, dass sie sich die weite Flugreise und das Leben im Hotel leisten können) leicht zum willkommenen Opfer werden. (Auf Java gilt das gleiche umgekehrt!)

Wer seinen Reichtum zur Schau stellt, indem er wertvollen Schmuck trägt und eine prall gefüllte Brieftasche zeigt, zieht - überall auf der Welt - Diebe und Betrüger magisch an. Deshalb sollte teurer Schmuck von vornherein zuhause bleiben! Wertsachen, größere Mengen Bargeld und Travelschecks gehören in den Hotelsafe! Fotokopien von wichtigen Dokumenten wie Pass und Flugticket sowie evtl. eine Kaufbescheinigung für die Travelschecks sollten getrennt vom Original aufbewahrt werden.

Von großen Menschenansammlungen und Demonstrationen sollte man sich im Zeitalter des Terrorismus grundsätzlich fernhalten.

Der Gebrauch, Verkauf oder Erwerb von Drogen wird in Indonesien mit dem Tode, zumindest mit langen Gefängnisstrafen und/oder hohen Geldbußen belegt. Nehmen sie niemals Päckchen usw. von Leuten mit nach Deutschland, die Sie nicht gut kennen! Um zu verhindern, dass jemand vom Flughafenpersonal etwas Verbotenes in Ihren Koffer packt, sollte er beim Einchecken gut abgeschlossen und mit einem Koffergurt versehen sein.

Eine gängige Masche ist, dass man Touristen auf der Straße oder in Restaurants mit einer ganz harmlos scheinenden Meinungsumfrage ködert. Dabei möchte man Sie z. B. für einen Timesharing-Vertrag gewinnen (Da sind Sie für ein paar Wochen jährlich Eigentümer eines Hotelzimmers, Bungalows usw. mit dem Recht, dieses dann 'kostenlos' selbst nutzen zu können). Am besten geben Sie grundsätzlich niemandem 'auf der Straße' Ihren Namen, den Namen Ihres Hotels oder Ihre Zimmernummer bekannt!

Seien Sie generell misstrauisch, wo immer Sie finanzielle Vorleistungen erbringen sollen!

 

Zollfreie Einfuhr von Reisemitbringseln in Deutschland

Die Reisemitbringsel müssen ausschließlich zu Ihrem persönlichen Gebrauch oder Verbrauch, für Angehörige Ihres Haushalts oder als Geschenk bestimmt sein. Es gelten folgende Mengen- und Wertgrenzen:
Tabakwaren (nur für Personen ab 17 Jahren): 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos oder 50 Zigarren
Alkohol und alkoholhaltige Getränke (nur für Personen ab 17 Jahren): 1 Liter bei einem Alkoholgehalt von mehr als 22 %, 2 Liter bei einem Alkoholgehalt von weniger als 22 %, 4 Liter nicht schäumende Weine
Bei der Rückreise aus Nicht-EU-Staaten gelten für Flugreisende Freigrenzen bis zu einem Warenwert von insgesamt 430 €, für Reisende unter 15 Jahren bis zu einem Warenwert von insgesamt 175 €. Näheres siehe Reisefreigrenzen.

 

Artenschutz kennt keine Grenzen

Auf der Internet-Seite des Bundesministeriums für Finanzen ist zu lesen:
"Mehr als 500 Millionen Menschen unternehmen jährlich eine Urlaubsreise ins Ausland. Bei der Rückreise finden Zollbeamte immer wieder Souvenirs im Reisegepäck, die aus geschützten Tieren und Pflanzen hergestellt wurden. Die Konsequenzen für Reisende sind unangenehm (teuer!), der Schaden für die Natur ist nicht mehr rückgängig zu machen.
Mit "Artenschutz im Urlaub" bieten Ihnen die Bundeszollverwaltung und das Bundesamt für Naturschutz eine Informationsmöglichkeit, mit der Sie vor Ihrer Reise feststellen können, welche geschützten Tiere und Pflanzen sowie Erzeugnisse daraus Ihnen in den verschiedenen Urlaubsländern zum Kauf angeboten werden könnten. ... Vorsicht ist auch geboten, wenn Sie beim Strandspaziergang und bei Streifzügen durch die Natur Muscheln und Schnecken oder Pflanzen aufsammeln."
 

 

Gefühle

Balinesen lächeln gern (fast immer und überall). Allerdings bedeutet ein Lächeln nicht unbedingt, dass Ihnen Ihr Gegenüber auch wohl gesonnen ist!

Es gilt als vornehm, nicht lauter zu sprechen als unbedingt nötig. Schreien oder gar offene Wutausbrüche sind völlig inakzeptabel; wer sich nicht beherrschen kann, verliert sein Gesicht! Harmonie ist das oberste Ziel einer jeden Erziehung in Indonesien, man frisst Zorn und Ärger in sich hinein und unterlässt alles, was das Miteinander erschweren könnte. So vertraut man seine Probleme auch nur ungern und selten jemand anderem an, um nur niemanden zu belasten.

Vielleicht will sich das Schwärmen von Bali  bei Ihnen nicht gleich bei Ihrer Ankunft auf Bali einstellen. Das geht auch nicht so schnell! Dazu muss man erst tiefer in die balinesische Welt und Lebensweise eintauchen, und das braucht etwas Zeit und Abstand von zuhause. Das Lächeln und kontaktfreudige Miteinander-Umgehen muss einem erst zueigen werden, und vor allem muss man aufhören, dauernd mit Deutschland zu vergleichen, zwanghaft die Preise umzurechnen oder gar nach der Uhr zu leben! Legen Sie die Gewohnheit ab, alles besser zu wissen und für jedes Problem eine Lösung parat zu haben. Nicht alles, was anders ist, ist auch schlechter! Es kann sehr interessant und bereichernd sein, andere Lebensarten kennen zu lernen.


Jeder kann sich erlauben, seine eigene Familie, seine Freunde, sein Heimatland usw. zu kritisieren,
Fremde jedoch sollten sich dieses Recht nie herausnehmen!

 

Alle Informationen dieser Seite beruhen auf eigenen Erfahrungen und sind sorgfältig recherchiert,
verstehen sich aber ohne Gewähr und Haftung.

Für Korrekturvorschläge und Ergänzungen bin ich dankbar!
 

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aktualisiert am 7. Feb. 2012